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Bioreaktoren
Der Bioreaktor (griech.-lat.), auch Fermenter genannt, ist ein aus Edelstahl oder Beton gefertigter Apparat zur Durchführung von biochemischen Reaktionen, ausgerüstet mit Temperaturreglern und Begasungseinrichtungen.
Das sind Behälter, in denen das Mischgut (Gülle mit und ohne Biomasse = Substrat) vergoren wird.
Damit das optimal abläuft, wird das Substrat auf z.B. 35° C (mesophiler Bereich) oder auf z.B. 55° C (thermophiler Bereich) aufgeheizt, wofür die Behälter geeignet sein müssen.
Weil in Fermentern das Biogas erzeugt wird, müssen diese Behälter ein Dach oder eine Decke erhalten. Sie müssen ausreichend wasserundurchlässig und gasdicht sein, sie müssen resistent gegen Methanbakterien sein und mindestens der Gasraum muss widerstandsfähig sein gegen z.B. Schwefelsäure. Um unnötige Wärmeverluste zu verhindern, ist in der Regel eine Wärmedämmung erforderlich.
Darüber hinaus müssen diese Behälter soweit formstabil sein, dass technische Installationen ohne Probleme eingebaut und betrieben werden können.
Für „massiv“ gedeckte Behälter gilt darüber hinaus, dass beabsichtigte Belastungen ohne Probleme aufgenommen werden können, unabhängig davon, ob nur begehbar oder auch befahrbar.
Bei Substrat mit erheblichem Anteil an Schmutzfracht müssen Entnahmemöglichkeiten oder geeignete Reinigungsöffnungen bzw. Inspektionsfenster vorgesehen werden.
Zu beachten ist weiter, dass Fermenter kontinuierlich betrieben werden (Soll!); es gibt also nur begrenzte Möglichkeiten der Innenkontrolle.
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